Fachratgeber

Denkmalschutz &
Historische Bausubstanz
Werterhalt durch Nanotechnologie

Diffusionsoffener Schutz für Sandstein, Ziegel und historischen Putz – ohne Filmbildung, ohne optische Veränderung. Entwickelt nach dem Prinzip der Charta von Venedig: Minimaler Eingriff für maximalen Substanzerhalt.

Denkmalgerecht Diffusionsoffen & atmungsaktiv
Seit 2006 bewährt Vatikan, Schlosskirche, Anıtkabir
Lesezeit 12 Minuten
Zielgruppe Eigentümer & Fachplaner
Das Problem verstehen

Warum Baumarkt-Versiegelungen historische Bausubstanz zerstören

Gut gemeint, aber fatal: Filmbildende Produkte versiegeln die Oberfläche – und verhindern, dass Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk entweichen kann. Das Ergebnis: Frostschäden, Salzausblühungen und Substanzverlust.

Feuchtigkeitsstau im Mauerwerk

Filmbildende Versiegelungen verschließen die Poren. Feuchtigkeit aus dem Inneren kann nicht mehr verdunsten und staut sich hinter der Oberfläche.

Frostsprengung & Schalenbildung

Gestaute Feuchtigkeit gefriert im Winter, dehnt sich aus und sprengt die Oberfläche ab. Die sogenannte „Schalenbildung" zerstört die Originalsubstanz unwiederbringlich.

Salzausblühungen & Salpeter

Salze im Mauerwerk wandern mit der Feuchtigkeit zur Oberfläche. Unter einer Versiegelung kristallisieren sie direkt unter der Schicht und drücken sie ab.

Optische Veränderung

Viele Versiegelungen glänzen, dunkeln nach oder verändern die Farbgebung. Bei denkmalgeschützten Gebäuden führt das zu Auflagen oder Rückbauforderungen.

Das bauphysikalische Problem

Filmbildende Versiegelung
Verschließt Poren komplett
Wasserdampf kann nicht entweichen
Feuchtigkeit staut sich
Frost → Substanzverlust

Achtung: Schäden durch falsche Behandlung sind bei historischer Bausubstanz oft nicht reparabel – nur noch durch Austausch der Originalsteine zu beheben.

Historisches Mauerwerk muss „atmen" können. Das ist das Grundprinzip der Bauphysik – und der Denkmalpflege.

Die denkmalgerechte Lösung

Hydrophobierung statt Versiegelung

Unsere Silan/Siloxan-basierte Imprägnierung macht den Stein wasserabweisend, ohne die Poren zu verschließen. Wasser dringt nicht ein – Wasserdampf kann weiter entweichen. So bleibt die Mauer trocken und kann trotzdem „atmen".

Diffusionsoffen & atmungsaktiv

Die Imprägnierung wirkt auf molekularer Ebene: Wassertropfen sind zu groß, um in die behandelten Poren einzudringen. Wasserdampfmoleküle (viel kleiner) können weiterhin ungehindert entweichen.

Das wichtigste Kriterium im Denkmalschutz

Nicht filmbildend & optisch neutral

Keine sichtbare Schicht auf der Oberfläche. Die Wirkstoffe ziehen in den Stein ein und binden dort chemisch. Das Erscheinungsbild des Bauwerks bleibt unverändert – kein Glanz, keine Farbveränderung.

Erfüllt die Auflagen der Denkmalbehörden

Verwitterungskonform abbauend

Die Wirkung baut sich über Jahre natürlich ab – keine dauerhafte Veränderung des Baustoffs. Bei Bedarf kann einfach nachbehandelt werden. Eine Erneuerung greift nicht in die Substanz ein.

Langzeitschutz mit Nachbehandlungsoption
Unser Leitprinzip

Die Charta von Venedig (1964)

„Konservierung vor Restaurierung" – unser Ansatz folgt diesem Kernprinzip der internationalen Denkmalpflege: Minimaler Eingriff für maximalen Substanzerhalt. Keine filmbildende Versiegelung, keine dauerhafte Veränderung.

So funktioniert es

Der Lotos-Effekt für historische Fassaden

Die Poren bleiben offen: Der Wassertropfen ist größer als die hydrophobierte Pore und dringt nicht ein. Das Wasserdampfmolekül ist deutlich kleiner und kann ungehindert entweichen. So bleibt die Mauer trocken – und kann trotzdem atmen.

Wassertropfen (groß) → bleibt draußen
Wasserdampf (klein) → kann entweichen
Wassertropfen perlt ab
Materialien

Für welche Baustoffe geeignet?

Unsere diffusionsoffene Hydrophobierung schützt alle mineralischen, saugfähigen Untergründe – von Sandstein über historischen Ziegel bis zu Kalkputz.

Hinweis beachten

Sandstein

Fassaden, Fenstergewände, Sockel, Skulpturen, Treppen – stark saugend und frostgefährdet.

Wichtig: Bei sandendem Stein erst festigen! Mürber oder sandender Sandstein muss zuerst mit einem Steinfestiger (KSE) konsolidiert werden.
Sandstein schützen

Historischer Ziegel

Handgestrichene Ziegel, Klinker, Backsteinmauerwerk – oft poröser als moderne Ziegel.

Fassaden Industriebauten
Ziegel schützen

Naturstein

Kalkstein, Muschelkalk, Travertin, Granit – je nach Porosität unterschiedliche Saugfähigkeit.

Mauern Sockel Treppen
Naturstein schützen

Kalkputz & Kalkfarbe

Historische Putze, Kalkschlämme, mineralische Anstriche – besonders empfindlich und diffusionsoffen.

Fachwerk Kirchen
Putz schützen

Erst prüfen, dann imprägnieren!

Ist der Stein mürbe, sandend oder bröselnd? Dann muss er ZUERST mit einem Steinfestiger (KSE/Kieselsäureester) konsolidiert werden – idealerweise durch einen Restaurator oder Steinmetz.

Stein sandet / bröselt? → Erst vom Restaurator mit KSE festigen lassen
Stein ist fest, saugt aber Wasser? → Unsere Imprägnierung zum Schutz
Gebäudetypen

Für welche Gebäude geeignet?

Von der denkmalgeschützten Kirche bis zum privaten Altbau – überall, wo historische Bausubstanz erhalten werden soll.

Sie haben ein spezielles Gebäude? Unsere Imprägnierung ist für alle mineralischen, saugfähigen Untergründe geeignet – ob Kirche, Schloss, Industriedenkmal oder private Immobilie.

Individuelle Beratung anfragen
Referenzen

Weltweit im Einsatz – seit Jahrzehnten bewährt

Unsere Steinimprägnierung schützt seit Jahren anspruchsvollste Bauwerke – mit voller Diffusionsoffenheit und ohne optische Veränderung.

Päpstliche Akademie der Wissenschaften, Vatikan
Seit 2006

Päpstliche Akademie der Wissenschaften

Vatikan

Seit 19 Jahren im Einsatz. Volle Diffusionsoffenheit erhalten, keine optische Veränderung der historischen Fassade.

Langzeitbeweis für Denkmalverträglichkeit
Schlosskirche Saarbrücken
Komplett behandelt

Schlosskirche

Saarbrücken – Museum für Sakralkunst

Umfassend geschützt: Treppen, Böden innen und außen. Bewährter Schutz für stark frequentierte historische Flächen.

Auch für begehbare Flächen geeignet
Anıtkabir Atatürk-Mausoleum, Ankara
Seit 2011

Anıtkabir – Atatürk-Mausoleum

Ankara, Türkei

Seit über 14 Jahren bewährt. Zuverlässiger Schutz für eines der bedeutendsten Nationaldenkmäler der Türkei.

Extremes Klima, maximale Beanspruchung

Das Ergebnis – überall gleich

Langanhaltender Schutz, keine optische Veränderung, volle Diffusionsoffenheit erhalten. Was das Weltkulturerbe schützt, sichert auch den Wert Ihrer Immobilie langfristig.

Für Fachplaner

Service für Architekten & Planer

Alle Unterlagen, die Sie für Ihre Ausschreibung und Dokumentation benötigen – plus ein kostenloses Testset für die Bemusterung vor Ort.

Fertiger Ausschreibungstext (LV)

Copy & Paste in Ihre Leistungsverzeichnisse – normgerecht formuliert, mit allen technischen Angaben. Schreibt das Produkt direkt in den Auftrag.

Kostenloses Restauratoren-Testset

100 ml Probe für Ihre Testfläche vor Ort – unverbindlich und kostenfrei.

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Häufige Fragen

FAQ zur Denkmalschutz-Imprägnierung

Darf ich die Imprägnierung bei einem denkmalgeschützten Gebäude verwenden?

Die Entscheidung liegt bei Ihrer zuständigen Denkmalbehörde. Unsere Imprägnierung erfüllt jedoch die typischen Anforderungen: Sie ist diffusionsoffen, nicht filmbildend, optisch neutral und verwitterungskonform abbauend. Mit unserem Technischen Datenblatt und den Referenzen (z. B. Vatikan) haben Sie gute Argumente für das Genehmigungsverfahren.

Kann ich die imprägnierte Fläche später überstreichen?

Grundsätzlich ja, aber mit Einschränkungen. Hydrophobierte Oberflächen haben eine reduzierte Haftung für wässrige Anstriche. Kalkfarben und Silikatfarben sollten erst nach einer Wartezeit von mindestens 4–6 Wochen aufgetragen werden. Sprechen Sie das Thema am besten vorher mit Ihrem Malerbetrieb ab, um Konflikte zu vermeiden.

Wann brauche ich einen Steinfestiger statt einer Imprägnierung?

Steinfestiger (KSE): Wenn der Stein mürbe ist, sandet oder bröselt – also die Substanz selbst geschwächt ist. Das ist eine Konsolidierung, die von einem Restaurator durchgeführt werden sollte.

Imprägnierung: Wenn der Stein fest ist, aber Wasser aufsaugt – also nur vor Feuchtigkeit geschützt werden soll. Das ist unser Anwendungsbereich.

Im Zweifel: Erst Restaurator hinzuziehen, dann imprägnieren.

Was bedeutet „nicht filmbildend" genau?

Es bildet sich keine sichtbare Schicht auf der Oberfläche. Die Wirkstoffe (Silane/Siloxane) ziehen in den Stein ein und binden dort chemisch an die mineralische Struktur. Das Ergebnis: Die Oberfläche sieht exakt so aus wie vorher – kein Glanz, keine Farbveränderung, keine Abdunkelung. Die Poren bleiben offen.

Wie lange hält die Behandlung?

Die Wirkungsdauer hängt von Faktoren wie Exposition, Bewitterung und Untergrund ab – typischerweise viele Jahre. Unsere Referenzprojekte (Vatikan seit 2006, Anıtkabir seit 2011) zeigen, dass bei geeigneten Bedingungen ein sehr langanhaltender Schutz möglich ist. Die Imprägnierung ist jederzeit erneuerbar, ohne dass alte Schichten entfernt werden müssen.

Entspricht das Produkt den WTA-Richtlinien?

Unsere Imprägnierung wurde in Anlehnung an die Anforderungen der WTA-Merkblätter entwickelt. Sie erfüllt die dort genannten Kriterien für diffusionsoffene, nicht filmbildende Hydrophobierungen. Eine offizielle WTA-Zertifizierung einzelner Produkte gibt es nicht – die Merkblätter definieren Anforderungen, keine Produktzulassungen.

Was ist der Unterschied zwischen Hydrophobierung und Versiegelung?

Hydrophobierung: Macht die Oberfläche wasserabweisend, ohne sie zu verschließen. Wasser perlt ab, Wasserdampf kann weiter entweichen. Keine sichtbare Schicht.

Versiegelung: Bildet einen geschlossenen Film auf der Oberfläche. Wasser dringt nicht ein – aber Feuchtigkeit aus dem Inneren kann auch nicht mehr entweichen. Genau das führt bei historischer Bausubstanz zu Schäden.

Beratung

Fragen zu Ihrem Projekt?

Wir beraten Sie gerne – ob privater Altbau oder denkmalgeschütztes Bauwerk.

nano4you Steinimprägnierung
Für alle Steinarten

Steinimprägnierung für Denkmalschutz

Langzeitschutz
Diffusionsoffen
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Made in Germany
Über 25 Jahre Erfahrung