Photovoltaik Ertrag steigern

Photovoltaik-Module beschichten – mehr Ertrag, weniger Reinigung

Verschmutzte Solarmodule verlieren bis zu 20 % ihrer Leistung. Eine Nanobeschichtung hält Ihre PV-Anlage dauerhaft sauber – und spart jährliche Reinigungskosten. Welche Versiegelung die richtige ist, hängt von Ihrem Standort ab.

Bis 20 % mehr Ertrag
2 Versiegelungen verglichen
ROI-Rechnung inklusive
Das Problem in Zahlen

20 %

Ertragsverlust durch Verschmutzung

2–3 €

jährliche Reinigungskosten pro m²

150 €+

pro professionelle Reinigung

25 J.

Laufzeit einer PV-Anlage

Das Problem

Warum verschmutzte Solarmodule bares Geld kosten

Ihre PV-Anlage ist der Witterung 365 Tage im Jahr ausgesetzt. Was sich auf den Modulen ansammelt, reduziert die Lichtdurchlässigkeit – und damit direkt Ihren Stromertrag.

Was verschmutzt PV-Module?

Pollen & Blütenstaub

Besonders im Frühjahr – bildet einen klebrigen Film auf dem Glas

Vogelkot

Verursacht Hotspots – lokale Überhitzung, die Zellen dauerhaft schädigen kann

Feinstaub & Ruß

In Stadtnähe und an Verkehrsstraßen – bildet eine graue Schmutzschicht

Algen, Moos & Flechten

An schattigen Rändern und bei flachen Neigungswinkeln – besonders hartnäckig

Kalk & Trocknungsränder

Durch Regentropfen, die auf dem Modul verdunsten statt abzulaufen

Wie stark sinkt der Ertrag?

Leichte Verschmutzung (Staub, Pollen)

3–5 % Verlust

Mittlere Verschmutzung (Vogelkot, Ruß)

5–10 % Verlust

Starke Verschmutzung (Algen, Moos, Flechten)

10–20 % Verlust

Hotspot-Gefahr: Vogelkot auf Einzelzellen erzeugt lokale Überhitzung – das kann Zellen irreversibel beschädigen.

Kosten

Was kostet die professionelle Reinigung von Solaranlagen?

Die regelmäßige Reinigung von PV-Modulen lohnt sich – ist aber auch ein wiederkehrender Kostenfaktor, der sich über 25 Jahre Anlagenlaufzeit summiert.

Selbst reinigen

20–50 €

Wasser + Teleskopbürste, aber: Unfallrisiko auf dem Dach, Garantieverlust möglich

Professionell

150–350 €

pro Reinigung (1–2× jährlich), ca. 2–3 €/m² für eine typische Hausdachanlage

Nanobeschichtung

Einmalig

Einmalige Anwendung, dauerhafter Schutz – reduziert Reinigungsintervalle drastisch

Die Lösung

Nanobeschichtung für PV-Module – zwei Ansätze, ein Ziel

Eine Nanoversiegelung bildet auf dem Modulglas eine unsichtbare Schutzschicht, die Schmutz deutlich schlechter haften lässt. Das Ergebnis: Regen reinigt die Module weitgehend selbstständig, Reinigungsintervalle verlängern sich erheblich und der Stromertrag bleibt auf hohem Niveau.

NANO4YOU bietet hierfür zwei unterschiedliche Produkte an – denn die optimale Versiegelung hängt von Ihrem Standort, der Modulneigung und der Art der Verschmutzung ab:

Glas SR (photokatalytisch + hydrophil)

UV-Licht zersetzt organischen Schmutz aktiv. Wasser bildet einen Film statt Tropfen – keine Kalkränder. Ideal bei organischer Verschmutzung und sonnigen Standorten.

Glasversiegelung (hydrophob)

Wasser perlt ab und nimmt Schmutz passiv mit (Lotoseffekt). Besonders effektiv bei steileren Modulen und in regenreichen Regionen, wo mechanisches Abspülen dominiert.

Vergleich

Welche Versiegelung passt zu Ihrer PV-Anlage?

Beide Ansätze schützen Ihre Module – aber auf grundlegend unterschiedliche Weise. Die richtige Wahl hängt von drei Faktoren ab: Neigungswinkel, Standort und Verschmutzungsart.

Empfohlen für PV

Glas SR

Photokatalytisch + Hydrophil

Ideal wenn:

Flache Modulneigung (< 25°) – Flachdach, Carport

Sonnenreicher Standort (Süddeutschland, Freilandanlagen)

Organische Verschmutzung (Pollen, Vogelkot, Algen, Laub)

Ländlich, nahe Bäumen, Feldern oder Landwirtschaft

Warum:

TiO₂ nutzt das reichlich vorhandene UV-Licht, um organischen Schmutz aktiv zu zersetzen – auch auf flachen Modulen, wo Regen allein nicht ausreicht. Der hydrophile Wasserfilm verhindert zudem Kalkränder und reduziert Hotspot-Risiko durch Vogelkot.

Glas SR entdecken

Glasversiegelung

Hydrophob (Abperleffekt)

Ideal wenn:

Steile Modulneigung (> 25°) – Schrägdach, Fassade

Regenreiche Region (Norddeutschland, Küste, Mittelgebirge)

Mineralischer Schmutz (Feinstaub, Straßenstaub, Industrieruß)

Urban, nahe Straßen oder Industriegebieten

Warum:

Bei steileren Neigungen und häufigem Regen funktioniert der Abperleffekt besonders effektiv – Wasser rollt schnell ab und nimmt mineralischen Staub und Ruß mechanisch mit. Der Lotoseffekt benötigt kein UV-Licht und wirkt auch bei bewölktem Himmel mit voller Kraft.

Glasversiegelung entdecken
Entscheidungshilfe

Schnell-Check: Welche Versiegelung für Ihre Anlage?

Kriterium Glas SR Glasversiegelung
Modulneigung < 25° ⭐⭐⭐
Modulneigung > 25° ⭐⭐ ⭐⭐⭐
Pollen, Vogelkot, Algen ⭐⭐⭐
Feinstaub, Ruß, Staub ⭐⭐ ⭐⭐⭐
Sonnige Region ⭐⭐⭐ ⭐⭐
Regenreiche Region ⭐⭐ ⭐⭐⭐
Anti-Kalkränder ⭐⭐⭐
Hotspot-Prävention ⭐⭐⭐ ⭐⭐

Nicht sicher? Schicken Sie uns Fotos Ihrer Anlage und Ihren Standort – wir empfehlen Ihnen die optimale Versiegelung. Kostenlose Beratung →

Anwendung

Wichtige Hinweise zur Anwendung auf PV-Modulen

Die Anwendung auf Solarmodulen folgt dem gleichen Prinzip wie bei anderen Glasflächen – mit einigen PV-spezifischen Besonderheiten. Eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie in unserem Ratgeber.

Sicherheit geht vor

Arbeiten auf dem Dach nur mit geeigneter Absturzsicherung. PV-Anlage vorher über den Wechselrichter vom Netz trennen. Module nicht betreten – Mikrorisse schädigen die Zellen dauerhaft.

Beste Tageszeit

Früher Morgen oder später Nachmittag. Module sind dann kühler – bei heißen Modulen verdunstet die Versiegelung zu schnell und wird ungleichmäßig. Optimaltemperatur: 10–30 °C.

Garantie prüfen

Unsere Nanoversiegelungen sind pH-neutral, wasserbasiert und greifen weder Glas noch Rahmen oder Dichtungen an. Prüfen Sie dennoch die Herstellergarantie Ihrer Module – in der Regel ist eine Nano-Glasversiegelung unproblematisch.

Profi beauftragen?

Bei schwer zugänglichen Dachanlagen empfehlen wir die Beschichtung durch einen Fachbetrieb. Wir vermitteln Ihnen gerne einen zertifizierten Partner – kontaktieren Sie uns.

Wirtschaftlichkeit

Lohnt sich eine Nanobeschichtung für PV?

Ein Rechenbeispiel für eine typische 10-kWp-Hausdachanlage in Deutschland:

Ohne Beschichtung

Ertragsverlust (∅ 7 %/Jahr) – 70 €/Jahr
Professionelle Reinigung (1×/Jahr) – 200 €/Jahr
Kosten über 25 Jahre 6.750 €

Mit Nanobeschichtung

Ertragsverlust (∅ 2 %/Jahr) – 20 €/Jahr
Reinigung (alle 3–5 Jahre) – 50 €/Jahr
Kosten über 25 Jahre 1.750 €

Potenzielle Ersparnis über 25 Jahre Anlagenlaufzeit:

ca. 5.000 €

FAQ

Häufige Fragen zu PV-Modulbeschichtung

Ja, in den meisten Fällen. Studien zeigen, dass verschmutzte Module je nach Standort und Verschmutzungsgrad 3–20 % weniger Strom produzieren. Bei einer 10-kWp-Anlage mit ca. 1.000 €/Jahr Ertrag sind das 30–200 € weniger pro Jahr – über 25 Jahre Anlagenlaufzeit summiert sich das erheblich. Eine Nanobeschichtung reduziert diesen Verlust dauerhaft und spart zusätzlich die regelmäßigen Reinigungskosten.

Nein. Beide Versiegelungen – Glas SR und Glasversiegelung – sind pH-neutral, wasserbasiert und enthalten keine Lösungsmittel. Sie bilden eine transparente Schicht auf dem Glas, ohne die Lichtdurchlässigkeit zu beeinträchtigen. Aluminium-Rahmen und Dichtungen werden nicht angegriffen. Die Versiegelungen werden ausschließlich auf die Glasoberfläche der Module aufgetragen.

In der Regel nein. Eine aufgetragene Nanoversiegelung verändert die Module nicht strukturell – sie bildet lediglich eine transparente Schutzschicht auf dem bestehenden Glas. Wir empfehlen dennoch, die Garantiebedingungen Ihres Modulherstellers vorab zu prüfen. Bei Unsicherheit beraten wir Sie gerne.

Nein, die beiden Produkte sollten nicht auf derselben Fläche kombiniert werden. Glas SR ist hydrophil (wasserfilmbildend), während die Glasversiegelung hydrophob (wasserabweisend) wirkt – diese gegensätzlichen Eigenschaften heben sich auf. Entscheiden Sie sich für ein Produkt basierend auf Ihrem Standort und Neigungswinkel. Unsere kostenlose Beratung hilft Ihnen bei der Wahl.

Ja. Die Versiegelung wird auf die Glasoberfläche der Module aufgetragen – unabhängig vom Zelltyp darunter. Ob mono- oder polykristallin, Dünnschicht (CdTe, CIS) oder bifazial: Solange die Oberfläche aus Glas besteht, ist die Anwendung möglich und sinnvoll.

Der Verbrauch liegt bei ca. 10–25 ml/m². Ein Standard-Solarmodul hat eine Glasfläche von ca. 1,7 m². Für eine typische 10-kWp-Anlage mit 24 Modulen benötigen Sie also ca. 400–1.000 ml. Bei größeren Anlagen oder gewerblichen Projekten erstellen wir Ihnen gerne ein individuelles Angebot – kontaktieren Sie uns.

Mehr Ertrag aus Ihrer PV-Anlage?

Senden Sie uns Fotos und Ihren Standort – wir empfehlen die optimale Versiegelung und berechnen Ihren individuellen ROI.

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