Außenbereich Made in Germany

Fassade
imprägnieren

Der komplette Ratgeber zur Fassadenimprägnierung. So schützen Sie Ihre Hauswand dauerhaft vor Feuchtigkeit, Algen, Ausblühungen und Frostschäden.

5–15 Jahre Schutz
100% Atmungsaktiv
DIY Einfach selbst
Für Fassaden
Steinimprägnierung für Fassaden

Steinimprägnierung

Für alle mineralischen Fassaden

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Das Problem

Warum sollten Sie Ihre Fassade schützen?

Ihre Fassade ist täglich Wind und Wetter ausgesetzt. Ohne Schutz drohen teure Schäden.

Feuchtigkeit dringt ein

Regen und Schlagregen werden von der porösen Fassade aufgesogen. Die Folge: Durchfeuchtung, Schimmel und steigende Heizkosten.

Algen & Grünbelag

Feuchtigkeit begünstigt Algen, Moos und Flechten. Die Fassade wird grün und unansehnlich – besonders auf der Wetterseite.

Ausblühungen & Salzschäden

Wasser transportiert Salze an die Oberfläche. Es entstehen weiße Flecken (Ausblühungen) und langfristig Substanzschäden.

Frostschäden & Risse

Eingedrungenes Wasser gefriert im Winter und dehnt sich aus. Putz platzt ab, Risse entstehen – teure Sanierung droht.

Die Lösung: Fassade imprägnieren

Eine Fassadenimprägnierung (auch Hydrophobierung genannt) dringt tief in die Fassade ein und macht sie wasserabweisend – ohne die Atmungsaktivität zu beeinträchtigen. Regen perlt ab, Feuchtigkeit kann aber von innen nach außen entweichen. Ihre Fassade bleibt trocken und geschützt.

Fassadentypen

Welche Fassade braucht welchen Schutz?

Nicht jede Fassade ist gleich. Hier erfahren Sie, was Ihr Fassadentyp braucht.

Unbedingt empfohlen

Putzfassade

Mineralputz, Kunstharzputz, WDVS

Saugfähigkeit:
Hoch

Mineralputz ist sehr saugfähig und anfällig für Algenbefall. Besonders Wetterseiten und Nordseiten sind gefährdet.

Empfohlenes Produkt: Steinimprägnierung →
Erneuerung: alle 5–15 Jahre
Je nach Stein

Natursteinfassade

Sandstein, Kalkstein, Granit

Saugfähigkeit:
Variiert stark

Sandstein ist sehr saugfähig, Granit kaum. Bei porösen Steinen unbedingt imprägnieren, bei dichten optional.

Empfohlenes Produkt: Steinimprägnierung →
Erneuerung: alle 5–15 Jahre

Zur Haltbarkeit: Die Schutzdauer hängt von vielen Faktoren ab – Witterung, Himmelsrichtung, Oberflächenbeschaffenheit und mechanische Beanspruchung spielen eine Rolle. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann die Imprägnierung alle paar Jahre auffrischen. Monetär lohnt sich das allemal – verglichen mit einer Fassadensanierung ist die Imprägnierung ein Bruchteil der Kosten.

Vergleich

Imprägnieren, Streichen oder Versiegeln?

Drei Methoden im Vergleich – was ist das Richtige für Ihre Fassade?

Empfohlen

Imprägnierung

  • Funktionsweise: Dringt ein, schützt von innen
  • Atmungsaktivität: Bleibt erhalten
  • Optik: Unverändert
  • Wasserschutz: Sehr gut
  • Haltbarkeit: 5–15 Jahre
  • Kosten (DIY): 2–5 €/m²

Fassadenfarbe

  • Funktionsweise: Bildet deckende Schicht
  • Atmungsaktivität: Je nach Farbe
  • Optik: Neue Farbe
  • Wasserschutz: Mittel
  • Haltbarkeit: 5–10 Jahre
  • Kosten (DIY): 5–15 €/m²

Versiegelung

  • Funktionsweise: Bildet Film auf Oberfläche
  • Atmungsaktivität: Eingeschränkt
  • Optik: Leicht glänzend
  • Wasserschutz: Sehr gut
  • Haltbarkeit: 5–8 Jahre
  • Kosten (DIY): 8–20 €/m²

Unser Fazit: Imprägnierung ist meist die beste Wahl

Für den reinen Fassadenschutz ist eine Imprägnierung ideal: Sie schützt effektiv vor Wasser, lässt die Fassade atmen und ist kostengünstig. Nur wenn Sie die Farbe ändern möchten, ist eine Fassadenfarbe sinnvoll. Eine Versiegelung empfehlen wir nur bei sehr stark beanspruchten Flächen (z.B. Sockelbereich).

Kosten & Wirtschaftlichkeit

Was kostet es, die Fassade zu imprägnieren?

Transparente Kostenübersicht – DIY vs. Fachbetrieb.

Selbst machen (DIY)

2–6 € pro m²

Nur Materialkosten

  • Imprägnierung: 2–6 €/m²
  • Fassadenreiniger: 1–3 €/m²
  • Drucksprüher: 30–80 € einmalig
  • Gerüst (Miete): 5–10 €/m²
Beispiel 150 m² Fassade: ca. 300–750 € + Gerüst

Fachbetrieb beauftragen

8–15 € pro m²

Inkl. Reinigung, Gerüst & Arbeit

  • Professionelle Fassadenreinigung
  • Hochwertige Imprägnierung
  • Gerüst inklusive
  • Gewährleistung auf Arbeit
Beispiel 150 m² Fassade: ca. 1.200–2.250 € komplett

Lohnt sich die Investition?

Eine Fassadensanierung mit neuem Putz kostet 80–150 €/m². Ein neuer Anstrich 20–40 €/m². Eine Imprägnierung für 2–6 €/m² schützt Ihre Fassade 5–15 Jahre und verhindert teure Schäden. Die Investition lohnt sich bereits nach wenigen Jahren!

Anleitung

Fassade imprägnieren: Schritt für Schritt

In 5 Schritten zur geschützten Fassade.

1

Fassade prüfen

Untersuchen Sie die Fassade auf Risse, Abplatzungen und lose Stellen. Wassertest machen – zieht Wasser ein?

2

Fassade reinigen

Schmutz, Algen und Moos gründlich entfernen. Grünbelagentferner oder Hochdruckreiniger verwenden.

3

Schäden ausbessern

Risse und Löcher mit Reparaturmörtel schließen. Mind. 2–3 Tage trocknen lassen.

4

Trocknen lassen

Fassade sollte möglichst trocken sein. Bei leichter Feuchtigkeit funktioniert es auch – nur keine nassen Stellen.

5

Imprägnierung auftragen

Mit Drucksprüher satt auftragen. Von unten nach oben arbeiten. Bei saugfähigen Fassaden 2. Auftrag „nass-in-nass".

Profi-Tipps für beste Ergebnisse

Temperatur: Optimal 10–25°C, flexibel darüber/darunter
Wetter: Kein Regen während der Anwendung
Abdecken: Fenster, Türen, Pflanzen schützen
Verbrauch: ca. 150–300 ml/m²
Schutz: Brille + Handschuhe tragen
Haltbarkeit: 5–15 Jahre Schutz
Vermeiden Sie diese Fehler

Die 5 häufigsten Fehler beim Fassade imprägnieren

Diese Fehler können das Ergebnis beeinträchtigen.

1

Auf nasser Fassade auftragen

Auf stehendem Wasser oder durchnässten Flächen kann die Imprägnierung nicht optimal eindringen. Eine leicht feuchte Oberfläche ist jedoch kein Problem.

Tipp: Optimal ist ein trockener Untergrund. Bei leichter Feuchtigkeit funktioniert es aber auch – nur keine nassen Stellen!
2

Fassade nicht vorher reinigen

Schmutz und Algen verhindern das Eindringen der Imprägnierung in die Poren.

Tipp: Gründliche Reinigung mit Grünbelagentferner vor der Imprägnierung!
3

Risse nicht vorher ausbessern

Durch Risse dringt weiterhin Wasser ein – die Imprägnierung schützt nur intakte Flächen.

Tipp: Alle Risse vorher mit Reparaturmörtel schließen und trocknen lassen!
4

Zu wenig Material auftragen

Die Imprägnierung muss tief eindringen. Zu wenig Material bedeutet weniger Schutz.

Tipp: Satt auftragen (150–300 ml/m²). Bei saugfähigen Fassaden 2. Auftrag „nass-in-nass"!
5

Bei extremen Temperaturen arbeiten

Bei Minusgraden oder extremer Hitze über 35°C ist die Anwendung nicht empfohlen. Unsere Imprägnierung verzeiht aber viel.

Tipp: Optimal: 10–25°C. Auch bei Temperaturen darüber oder darunter möglich – nur nicht bei Frost oder extremer Hitze.
Timing

Wann ist der beste Zeitpunkt?

Die richtige Jahreszeit für optimale Ergebnisse.

Frühling

Ideal

Milde Temperaturen, Fassade trocknet nach dem Winter. Perfekt vor dem Sommer!

Sommer

Ideal

Perfekte Bedingungen! Nur bei extremer Hitze besser morgens oder abends arbeiten.

Herbst

Ideal

Beste Zeit! Milde Temperaturen, weniger Sonne. Schutz vor dem Winter.

Winter

Bedingt

An milden, sonnigen Tagen über 0°C möglich. Bei Frost oder Nässe lieber auf den Frühling warten.

Wetter-Checkliste vor dem Start:

Temperatur: Optimal 10–25°C (auch darüber/darunter möglich)
Trocken: Kein Regen während der Anwendung
Kein Frost: Nicht bei Minusgraden anwenden
Keine extreme Hitze: Bei über 35°C besser warten
Unsere Produkte

Das richtige Mittel für Ihre Fassade

Alle NANO4YOU Imprägnierungen sind Made in Germany, atmungsaktiv und umweltfreundlich.

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  • Tiefenwirksamer Schutz
  • Verhindert Grünbelag
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Beton-Hydrophobierung

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Für Beton, Waschbeton, Betonpflaster

  • Wasserabweisend
  • Verhindert Frostschäden
  • Schützt Bewehrung
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Klinker-Imprägnierung

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Für Klinkerfassaden, Ziegelpflaster

  • Tiefenwirkung bis 15 mm
  • Schützt vor Ausblühungen
  • Frostbeständig
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Grünbelagentferner

Grünbelagentferner

Erst reinigen, dann imprägnieren

  • Entfernt Algen & Moos
  • Materialschonend
  • Ideale Vorbereitung
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Häufige Fragen

FAQ: Fassade imprägnieren

Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Fassadenimprägnierung.

Das hängt vom Fassadentyp ab. Putzfassaden sollten unbedingt imprägniert werden – sie sind sehr saugfähig und anfällig für Algenbefall. Bei Klinker und Beton ist es empfohlen, besonders auf der Wetterseite. Machen Sie den Wassertest: Zieht Wasser schnell ein, ist eine Imprägnierung sinnvoll.

Je nach Witterung, Himmelsrichtung und Beanspruchung alle 5–15 Jahre. Machen Sie regelmäßig den Wassertest: Wenn Wasser nicht mehr abperlt, ist es Zeit für eine Auffrischung. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann alle paar Jahre auffrischen – monetär lohnt sich das allemal.

Ja, das ist problemlos möglich! Mit einem Drucksprüher können Sie die Imprägnierung selbst auftragen. Unsere Produkte sind sehr anwenderfreundlich und verzeihen auch kleine Fehler. Für höhere Fassadenbereiche benötigen Sie allerdings ein Gerüst oder eine Arbeitsbühne.

Beide Begriffe meinen dasselbe: Eine wasserabweisende Behandlung, die in den Untergrund eindringt. „Hydrophobierung" ist der Fachbegriff (hydro = Wasser, phob = abweisend), „Imprägnierung" der gebräuchlichere Begriff. Das Ergebnis ist identisch: Ihre Fassade wird wasserabweisend und bleibt atmungsaktiv.

Frühling, Sommer und Herbst sind ideal. Die optimale Temperatur liegt zwischen 10–25°C, aber unsere Imprägnierung funktioniert auch bei Temperaturen darüber oder darunter. Nur bei Minusgraden oder extremer Hitze über 35°C sollten Sie die Anwendung vermeiden. Wichtig: Kein Regen während der Anwendung.

Nein, eine gute Imprägnierung ist nach dem Trocknen unsichtbar. Sie verändert weder Farbe noch Struktur der Fassade. Anders als eine Versiegelung bildet sie keinen Film auf der Oberfläche. Tipp: Machen Sie vorher einen Test an einer unauffälligen Stelle.

Ja! Algen, Moos und Flechten brauchen Feuchtigkeit zum Wachsen. Eine Imprägnierung macht die Fassade wasserabweisend, sodass sich Grünbelag deutlich langsamer bildet. Besonders auf der Wetterseite (meist Nord/West) ist eine Imprägnierung daher sehr empfehlenswert.

Ja, eine feucht-auf-feucht Anwendung ist mit unseren Produkten möglich. Optimal ist zwar ein trockener Untergrund, aber bei leichter Feuchtigkeit funktioniert die Imprägnierung ebenfalls – nur stehendes Wasser oder durchnässte Flächen sollten vermieden werden.

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